Herzlich willkommen in der Evangelischen Kirchengemeinde Eschach

evangelische Johanniskirche Ostansicht

evangelische Johanniskirche

In der evangelischen Kirche von Eschach laden jeden Sonntag vier Glocken zum Gottesdienst ein.

Gottesdienst in der Johanniskirche um 10.00 Uhr

Kindergottesdienst im ev. Gemeindehaus ebenfalls um 10.00 Uhr

Andacht zu Palmsonntag

Wochenspruch zum Palmsonntag (05.04.2020)

 

Der Menschensohn muss erhöht werde, damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben. (Joh 3,14b-15)

 

Wer ist hier eigentlich der Esel?

„Du bist der Palmesel!“ Sie kennen bestimmt alle den Brauch des Palmesels: Das ist die Person in der Familie, die am Morgen des Palmsonntags als letzte aus dem Bett gekrochen kommt. Bis heute wird damit der Langschläfer im Haushalt aufgezogen, der das dann den ganzen Tag zu hören bekommt.

Aber Spaß beiseite: Aus kirchlicher Sicht ist der Palmsonntag sozusagen das Tor, durch das wir in die Karwoche eintreten. Er erinnert an den Einzug Jesu in Jerusalem. Das Volk streut zum Zeichen seines Königtums Palmzweige auf den Weg und jubelt. Nur wenige Tage später jedoch ertönt die gnadenlose For-derung: «Kreuzige ihn»! Die kommende Woche gleicht einem Wechselbad der Gefühle: Begeisterung - Angst - Trauer - Lähmung- und ganz am Schluss dann Osterjubel.

Und alles beginnt eben mit der Geschichte von Jesu Einzug nach Jerusalem. Auf einem Esel. Der hat es mir ehrlich gesagt schon länger angetan. Ich liebe die Zeichnungen meiner Grundschüler dazu: Vier Beine, lange Ohren. Graues Flausche-fell. Und oben drauf natürlich Jesus. Meist im weißen Gewand. Friedfertig. Niemandem etwas Böses wollend. Allen mit Liebe und Güte begegnend. So ungefähr …

Wer ist hier der Esel? Ist es Jesus? Wie es Spötter sagen, schon seit Anbeginn des christlichen Glaubens: Das muss doch ein echt dummer Esel sein, der völlig auf Gewalt verzichtet, der sich Sohn Gottes nennt und sich dann freiwillig und schuldlos ans Kreuz schlagen lässt?

Ja, wer ist der Esel?! Mir ist ein schöner Gedanke zu der Palmsonntagsgeschichte begegnet. „Lass mich dein Esel sein, Christus, auf dem du zu den Menschen kommst!“, so betete einmal der brasilianische Bischof Dom Helder Camara.

Gott zieht auch heute in unser Leben ein. Da braucht es Esel, die ihn und die frohe Botschaft von der Liebe Jesu Christi unters Volk bringen. Esel mit Geduld und manchmal vielleicht auch ein bisschen Starrsinn. Die davon erzählen, dass am Schluss die Liebe Gottes stärker ist als der Tod. Und das Leben siegt. Also in diesem Sinne: Ich bin gern ein Palmesel! Und Sie?!

(Pfarrerin Florentine Wolter)

Kirche sein in Zeiten der Corona-Krise

 

Alle Veranstaltungen, Gruppen und Kreise (z.B. Chorproben, Kinder- und Jugendgruppen, Konfirmandenunterricht) finden bis zum 15. Juni  in unseren Kirchengemeinden nicht mehr statt. Hiervon sind auch die Sonntagsgottesdienste und alle Kasualgottesdienste (Taufen, Trauungen) betroffen. Bestattungsgottesdienste finden ausnahmslos im Freien auf dem Friedhof und möglichst im engsten Familienkreise statt.

Die Gemeindehäuser, sowie die Gemeindebüros und Pfarrämter sind ebenfalls bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Unsere Mitarbeitende bleiben weiterhin telefonisch und über Email für Sie erreichbar.

Unsere Kirchen laden zur persönlichen Andacht und zum Gebet ein und bleiben geöffnet. Ebenso überlegen wir uns Angebote, wie wir in der aktuellen Lage Gemeinde gestalten und füreinander da sein können, auch ohne direkte Kontakte. Darüber informieren wir Sie über die Amtsblätter, die Tagespresse, die Schaukästen und unsere Webseiten im Internet www.eschach-evangelisch.de

Kontakt des Pfarramtes:

Telefonisch: 07175/210 – E-mail: elfi.bauer@elkw.de

 

 

Das Gemeindeleben und die Gottesdienste

ruhen bis auf Weiteres –

Sie ruhen wie Gott am siebten Tag.

Und sie ruhen in Gottes Hand.

 

Was wir als Gemeinde in dieser Ruhezeit tun:

Beten, singen, füreinander einkaufen, zuhören…

Kirche von Zuhause sein.

 

 

Wenn Sie in diesen Krisenzeiten Hilfe bei der Bewältigung ihres Alltags (einkaufen, Botengänge … ) benötigen, dann melden Sie sich gerne im Pfarramt.

Wo wir können, helfen wir gerne weiter.

Hochaltar aus der Ulmer Schule (1496)

Hochaltar von 1496

Hochaltar von 1496

Über 3 Jahrhunderte war der Hochaltar der Johanniskirche Eschach mit seinen beweglichen Seitenflügeln das bedeutenste künstlerische Kleinod mehr ...

Wichtige aktuelle Informationen finden Sie

  • Meldungen aus der Landeskirche

  • 06.04.20 | Die Bibel: Noch zwei Übersetzungen mehr

    Die vollständige Bibel steht jetzt in 694 Sprachen zur Verfügung. Das sind zwei mehr als noch im Vorjahr, teilte die Deutsche Bibelgesellschaft in Stuttgart mit. Die neuen Übersetzungen sind in Ellomwe und Cho-Chin. Ellomwe wird den Angaben zufolge von fast 2,3 Millionen Menschen in Malawi gesprochen wird, Cho-Chin in Myanmar (Birma) von rund 15.000 Menschen.

    mehr

  • 06.04.20 | Impuls: Egoismus nutzt nichts

    Egoismus in der Corona-Krise - der katholische Rundfunkpfarrer Thomas Steiger aus Tübingen wirbt dafür, gerade zu Ostern ein Zeichen gegen Egoismus und für die Gemeinschaft zu setzen.

    mehr

  • 05.04.20 | Medial vermittelt an Gott wenden

    Es ist ein Palmsonntag in besonderen Zeiten. Rundfunkpfarrerin Dr. Lucie Panzer sieht die grundlegende Botschaft von Jesus' Einzug in Jerusalem gerade auch in Corona-Zeiten als aktuell an.

    mehr